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40 Jahre TSG Schachten

Als im Jahr 1977 die Frauen in Schachten die TSG gründeten, haben sie ganz bestimmt nicht daran gedacht, dass ihr neuer Verein 40 Jahre lang bestehen wird.  Sie haben damals einen Verein gegründet, der zu einem festen Bestandteil des Dorflebens geworden ist und in den heute ihre Enkelkinder eintreten. 40 Jahre regelmäßiges Turnen im Dorf ist eine tolle Leistung, hinzu kommen 40 Jahre schöne Fahrten und Veranstaltungen im Dorf.

Die TSG hat ihr Jubiläum gefeiert. Geehrt wurden für ihre 40 jährige Mitgliedschaft Christel Boland, Helga Flohr, Petra Käckel, Edith Käckel, Elisabeth Kolbinger, Edith Neutze, Edeltraud Schneider, Renate Thöne, Herta Scholze und Lina Lecke. Marianne Neutze, Christel Boland und Mechthild Hernold erhielten eine Ehrung durch den Landessportbund für ihre langjährige Vorstandsarbeit.  Nach dem offiziellen Teil wurde die Party eröffnet. Die TSG Frauen wollten  gute Stimmung haben und sie haben sie auch bekommen. So ausgelassen wurde in Schachten lange nicht mehr gefeiert.

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Beim Tag der Grebensteiner Vereine

So schön sieht es aus, wenn sich die Grebensteiner Vereine präsentieren. Der neugestaltete Bahndamm und der Weg am Graben bieten eine optimale Kulisse dafür. Die Idee zum „Tag der Grebensteiner Vereine“ kommt von der Arbeitsgemeinschaft Grebensteiner Vereine (AGV) und sie wurde dieses Jahr unter der Leitung von Wolf Gephardt umgesetzt. Aus Schachten waren der Feuerwehrverein und der Dorfverein dabei. Als Hingucker mit hohem Wiedererkennungswert hatte sich dabei das Modell der Schachtener Kirche erwiesen, das in den vergangenen Jahren mehrfach bei Umzügen genutzt wurde.

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Nach dem Motto „Wenn wir schon aus Schachten herausgehen, dann nur mit unserer Kirche“ wurde sie diesmal in der Unteren Schnurstraße aufgebaut und diente als sehr origineller Verkaufsstand für Produkte aus Schachten und der Region. Der Dorfverein hatte sich diesmal besonders ins Zeug gelegt und für die Kinder das Spielmobil „Rote Rübe“ mit einer Rollenrutsche und einem „Holzspektakulum“ nach Grebenstein geholt. Der Anziehungseffekt für Besucher war damit leider nicht ganz so groß wie erhofft, wofür es sicher verschiedene Erklärungen gibt. Wichtig ist jedoch, aktiv dabei gewesen zu sein, um die Verbindungen des Dorfes nach Grebenstein zu erhalten und auszubauen, mit der Hoffnung, demnächst auch wieder Gäste aus Grebenstein in Schachten begrüßen zu können.

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Stramme Burschen am Straßenrand

Figuren von Kindern wurden vor einigen Jahren schon einmal an der Kreisstraße aufgestellt, um Autofahrer auf die Kinder an der Straße aufmerksam zu machen. Auf Wunsch der Arbeitsgruppe, die die Teilnahme am Wettbewerb “Unser Dorf” vorbereitet, wurden diese Figuren nun erneuert. Die neuen Figuren sind deutlich besser sichtbar als die in die Jahre gekommenen Vorgänger und leuchten in bunten, auffallenden Farben. Dafür haben insbesondere Lothar Wieditz und Klaus Reinhard wieder einmal gesorgt.

Noch 337 Einwohner

Schachten hatte am 31.12.2016 337 Einwohner.  46 Personen waren jünger als 18 Jahre, 207 waren zwischen 18 und 65 Jahre und 84 Einwohner waren über 65 Jahre alt.  Im Jahr 2000 hatte das Dorf noch 398 Einwohner.

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60 Jahre bei der Feuerwehr

Hermann Thöne wurde gleich zweimal auf der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr geehrt: Zusammen mit Walter Käckel bekam er die Ehrennadel in Gold mit Ehrenlaub des Kurhessisch-Waldeckschen Feuerwehrverbandes für 60 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr. Die St. Florians-Medaille in Silber bekam er zusammen mit Lothar Wieditz für seine langjährige Arbeit in der Alters- und Ehrenabteilung.  Geehrt wurden auch noch weitere Vereinsmitglieder für 50 Jahre (Dieter Köhler), 40 Jahre (Burkhard Flohr) und für 25 Jahre Mitgliedschaft.

Keine Änderungen gab es bei den Vorstandswahlen für den Feuerwehrverein. Hartmut Neutze bleibt weiterhin 1. Vorsitzender, Stefan Thöne ist 2. Vorsitzender, Norbert Hernold Kassenwart und Sabine Wieditz Schriftführerin.  Der Feuerwehrverein konnte sich bei seiner Jahreshauptversammlung über viele Teilnehmer freuen und Hartmut Neutze wertete dies als ein weiteres Zeichen, dass die Unterstützung der Vereine im Dorf in der letzte Zeit noch einmal stärker geworden ist.

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Erzählungen einer alten Schachtenerin

Es ist schön, wenn es jemanden gibt, der die Geschichte des Dorfes aufschreibt für die Nachwelt.  Dieter Köhler tut dies seit Jahrzehnten. Dieses Jahr hatte er sich bereiterklärt, passend zur Weihnachtszeit, die “Erzählungen einer alten Schachtenerin” vorzulesen. Er hat die Schilderungen einer Frau über das Leben im Dorf vor dem ersten Weltkrieg aufgeschrieben, als die Menschen hauptsächlich von der Landwirtschaft lebten, als es Armut im Dorf gab und das Leben so ganz anders war, als es heute ist. Das Interesse an diesen Erzählungen war groß im Dorf. Zwischen 30 und 50 Besucher kammen jeweils zu den Lesungen an den ersten drei Adventsnachmittagen.
Dieter Köhler hat noch viele “Schätze” über die Dorfgeschichte und es bleibt zu hoffen, dass er noch weitere Arbeiten der Öffentlichkeit zugänglich macht.

Aufnahme in das Förderprogramm Dorfentwicklung beantragt

Die Stadtverordnetenversammlung hat einstimmig beschlossen, dass  sich die Stadt Grebenstein für die Aufnahme in das Förderprogramm Dorfentwicklung bewirbt.  Dabei handelte es sich um einen gemeinsamen Antrag der Ortsbeiräte Udenhausen und Schachten. Das Förderprogramm Dorfentwicklung ist der Nachfolger des “Dorferneuerungsprogrammes”. Das neue Förderprogramm sieht nicht die Förderung von nur einzelnen Stadtteilen vor, sondern die Stadt muss sich mit allen Stadtteilen dafür bewerben. Da die Kernstadt von Grebenstein jedoch im Förderprogramm “Aktive Kernbereiche” ist und Burguffeln im Dorferneuerungsprogramm, ist das nun beantragte Förderprogramm hauptsächlich für Udenhausen und Schachten gedacht.  Förderfähig sind öffentliche Baumaßnahmen sowie private Sanierungs- und Umnutzungsmaßnahmen von Gebäuden, die vor 1950 errichtet wurden. Es dürfte jedoch noch mehrere Jahre dauern, bis Grebenstein in das Förderprogramm aufgenommen wird, denn es gibt eine Liste von Bewerbern im Landkreis und es wird pro Jahr höchstens eine Gemeinde neu aufgenommen.

Dorfgemeinschaftshaus wird billiger für Vereine

Gute Nachrichten für die Vereine im Dorf. Die Stadtverordnetenversammlung hat die Benutzungsgebühr für die Dorfgemeinschaftshäuser für die örtlichen Vereine abgeschafft.  Die Vereine zahlen künftig nur noch die Energiekostenpauschale. Trainings- und Übungsabende bleiben auch weiterhin komplett kostenfrei. Bisher mussten die Vereine für Feiern mit Getränkeverkauf oder Eintrittsgeld Benutzungsgebühren bezahlen. Für das komplette DGH waren dies 91€ pro Tag. Künftig zahlen sie nur noch die Energiekostenpauschale in Höhe von 33€ pro Tag. Die Stadtverordneten wollen mit diesem Angebot öffentliche Veranstaltungen von Vereinen und damit das gesellschaftliche Leben in der Kernstadt und den Stadtteilen fördern.

Mach’s gut Du liebes Grebenstein, Schachten führt den Brexit ein.

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“Queen Elisabeth in Hessen” war das Motto, das sich die TSG bei der Vergabe der Viehmarktwagen abgeholt hatte. Mit dem “Brexit” wurde dieses Thema zur Steilvorlage und die TSG hat einen klaren Volltreffer daraus gemacht. 11 Meter lang war der fahrbahre Exerzierplatz für das Garderegiment von Queen Monika, der durch die Straßen der Altstadt von Grebenstein gezogen wurde. Es bleibt zu hoffen, dass der Schachtener Brexit nur ein lustiger Viehmarktspaß war, denn die schönen Wagen und guten Ideen aus Schachten würden bei dem Umzug in Grebenstein fehlen. 

Erste Sitzung des Ortsbeirates

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Nach der Wahl ist vor der Wahl. In der ersten Sitzung des Ortsbeirates nach der Wahl wird gleich wieder gewählt: Ortvorsteher, Schriftführer und Stellvertreter.

Nachdem die SPD nicht mehr für den Ortsbeirat bei der Kommunalwahl angetreten war, haben die “Bürger für Schachten” die Wahl gewonnen. Mit 4 Mitgliedern wurden sie in den Ortsbeirat gewählt gegenüber 3 Mitgliedern von der CDU-Liste.

Einstimmig als Ortsvorsteher wurde dennoch Rüdiger Käckel von der CDU-Liste gewählt. Der neue alte Ortsvorsteher wurde sogar von den “Bürgern” selbst vorgeschlagen. Stellvertretender Ortsvorsteher wurde Axel Schindehütte. Als Schriftführerin wurde Andrea Magdeburg Maier und als ihre Stellvertreterin Sabine Wieditz gewählt. Sabine Wieditz, Christian Eichert und Lars Käckel sind neu im Ortsbeirat.

Inhaltlich kamen gleich in der ersten Sitzung wieder altbekannte Themen zur Sprache: Reparaturbedürftige Bordsteine und Gehwege und Geschwindigkeitsmessungen am Ortsausgang Richtung Grebenstein.  Auch die Beleuchtung an der Kirche wurde wieder angesprochen.  Schon der vorherige Ortsbeirat hatte sich dafür ausgesprochen, am Kirchplatz die LED-Straßenbeleuchtung wieder durch die alte Beleuchtung zu ersetzen, deren Lichtfarbe besser zur Kirchenbeleuchtung passte.

Der neue Ortsbeirat will am Sonntag, den 22. Mai eine Ortsbegehung machen und lädt dazu interessierte Bürger aus Schachten ein. Treffpunkt ist um 10:00 Uhr am Dorfgemeinschaftshaus.