Kategorie-Archiv: Ortsbeirat

Günstiges Angebot für Glasfaseranschluss

Das Angebot für eine Glasfaserversorgung im Dorf wird konkret. In einer ersten Informationsveranstaltung für die Ortsbeiräte hat goetel konkrete Zahlen genannt:

  • Die Verlegung des Kabels ist kostenfrei bis zu einer Länge von 20m auf dem Hausgrundstück. Danach fallen Kosten nach Aufwand an.
  • Die Mindestvertragslaufzeit beträgt 24 Monate. Bei Vertragsabschluss fällt eine einmalige Schaltungsgebühr von 99€ an.
  • Der günstigste Tarif ist eine Internet Flatrate mit 10Mbit/s Downstream mit 3 Telefonnummern und 2 Sprachkanälen für 24,90€ im Monat. Telefonieren in das deutsche Festnetz ist darin enthalten.
  • Wenn man den Anschluss nur zum Telefonieren ohne Internet nutzen will, dann kostet es 19,95€ im Monat.
  • Für den Zeitraum bis zum Ende des Vertrages mit dem bisherigen Internetanbieter wird der neue Internetanschluss bis zu 24 Monate kostenfrei zur Verfügung gestellt. Es fallen lediglich die Schaltungsgebühr und die Kosten für ggf. gewählte Zusatzoptionen an.

Am 30. Oktober wird es dazu eine Informationsveranstaltung im Dorfgemeinschaftshaus geben.

Glasfaser bis zum Haus ist möglich

Die Versorgung des Dorfes mit schnellen Internetanschlüssen ist in greifbare Nähe gerückt. Die Stadtverordnetenversammlung hat sich für eine Kooperation mit der Firma Goetel ausgesprochen. Die Firma beabsichtigt, in Grebenstein und den Stadtteilen eine Glasfaserinfrastruktur aufzubauen. Beabsichtigt ist die Verlegung von Glasfasern bis zum Gebäude. Damit sind Downloadgeschwindigkeiten bis 1000MBit/s möglich. Bei Abschluss eines Vertrages wird der Hausanschluss kostenfrei sein. Voraussetzung für den Ausbau ist, dass mindestens 40 Prozent der Gebäude in allen Stadtteilen zusammen angeschlossen werden. In Schachten wären das mindestens 52 Gebäude. Die Firma wird zunächst Informationsveranstaltungen durchführen um die erforderliche Kundenzahl zu bekommen und will anschließend innerhalb von einem Jahr das Glasfasernetz aufbauen.

IMG_0626

Spielplatz 2.0

So viele Kinder sieht man nur ganz selten auf dem Spielplatz in Schachten. Der Ortsbeirat hatte die gute Idee, die Einweihung der neuen Spielanlage “Wirbelwind” in das Programm der Ferienspiele im Dorf mit aufzunehmen und damit die passende Umgebung für die Veranstaltung gefunden. Die Initiative für das neue Spielgerät geht auf den Ortsbeirat zurück. Angefangen hatte es damit, dass die Holzpalisaden unter der Brücke durchgefault waren und erneuert werden mussten. In diesem Zusammenhang entstand die Idee, die Brücke zu entfernen und das Gelände so zu gestalten, dass es keine “Unterführung” mehr gibt. Auch für die Finanzierung des ca. 23.000€ teueren Gerätes hatte der Ortsbeirat gesorgt. Er hatte zweckgebundene Spenden von der Firma Vitaqua und der Kemis-Stiftung eingeworben, aus denen das Spielgerät weitgehend finanziert wurde. Mit der neuen Anlage ist der Spielplatz wieder viel attraktiver geworden. Noch schöner wäre er jedoch, wenn die bei den Kindern beliebte Seilbahn auch repariert werden würde. Das Gerät ist nun leider schon seit 3 Jahren außer Betrieb und die Einweihungsfeier wäre ein guter Anlass für die Stadt gewesen, auch die Seilbahn zu reparieren und den Spielplatz damit komplett zu sanieren.

Großes Interesse an Ortsbeiratssitzung

Ca. 50 Gäste sind unüblich bei einer Ortsbeiratssitzung. Diesmal waren sie jedoch gekommen. Der Ortsbeirat hatte zu einer Informationsveranstaltung eingeladen, in der die Pläne für einen neuen Steinbruch in der Gemarkung westlich von Schachten vorgestellt wurden. Hintergrund ist, dass der bestehende Steinbruch sich durch die Nähe zum Flughafen nicht weiter ausbreiten kann und deshalb in wenigen Jahren erschöpft sein wird. Die Betreiberfirma möchte deshalb einen neuen Steinbruch eröffnen, der nach Schachten und Friedrichsthal hin noch vor der Abbaufläche des zweiten Steinbruches in Richtung Westuffeln liegen soll. Als Zufahrt wird die Mitnutzung der ehemaligen B 7 Straßenverbindung angestrebt, die schon jetzt die Zufahrtsstraße zum bereits bestehenden Steinbruch ist. Die Genehmigung soll für ein Gebiet von ca. 19 ha über einen Zeitraum von 25 Jahren gelten. Das Vorhaben weicht vom Ziel des geltenden Regionalplanes ab. Vor dem eigentlichen Genehmigungsverfahren muss deshalb zunächst geklärt werden, ob eine Abweichung vom Regionalplan möglich ist.

Dorfgemeinschaftshaus kostenlos für Vereine

Vereine in Grebenstein können seit dem 1. Januar die Dorfgemeinschaftshäuser kostenlos nutzen, auch bei gewerblichen, Tanz- und Vergnügungsveranstaltungen. Die Stadtverordnetenversammlung hatte bereits Ende 2016 die Benutzungsgebühren der Dorfgemeinschaftshäuser für Vereine gestrichen, jedoch mussten sie eine geringe Energiekostenpauschale für die Nutzung bezahlen. Pro Jahr waren dies für die Stadt Einnahmen in Höhe von ca. 1900€  für alle städtischen Einrichtungen zusammen. Der Magistrat hatte der Stadtverordnetenversammlung nun empfohlen, auch auf diesen Betrag im Sinne der Förderung des Vereinswesens und der Kultur zu verzichten. Die Stadtverordnetenversammlung beschloss daraufhin einstimmig auch die Erhebung der Energiekostenpauschale für die örtlichen Vereine und Verbände abzuschaffen.

bauernmarkt

Wenn man 2000 Gäste nach Schachten einlädt

Die Idee, zu einem Bauernmarkt auf dem Rittergut einzuladen, war sehr gut. Entstanden war sie auf einem Mitgliederabend des Dorfvereins im Herbst 2017. Nach mehreren Jahren mit nur kleinen Veranstaltungen für das Dorf sollte es wieder eine regionale Veranstaltung geben, die auch für Personen außerhalb von Schachten und Grebenstein interessant sein sollte. Angepeilt waren dabei von Anfang an 2000 Gäste. Ortsvorsteher Rüdiger Käckel machte schließlich den Vorschlag, einen Bauernmarkt zu veranstalten. In Schachten gibt es mehrere landwirtschaftliche Betriebe, die ihre Erzeugnisse direkt vermarkten. Was liegt also näher, diese und weitere landwirtschaftliche Direktvermarkter und Betriebe aus der näheren Umgebung zu einem gemeinsamen Bauernmarkt einzuladen und dazu ein attraktives Rahmenprogramm zu gestalten. Der schönste Ort, den es dafür in Schachten gibt, ist das Rittergut mit seiner gepflegten großen Hof- und Parkanlage. Nachdem die Unterstützung derFamilie Graf Grote fest stand, waren auch die Vereine im Dorf schnell von der guten Idee überzeugt. Aufgaben wurden verteilt: Die TSG sollte die Kaffee- und Kuchentheke organisieren, Dorfverein und FC waren für die Getränke zuständig und der Feuerwehrverein für die nötige Infrastruktur. Programmgestaltung und Werbung wurden auf den Vorbereitungssitzungen jeweils gemeinsam abgesprochen. Axel Schindehütte war für die Planung auf dem Platz zuständig. 30 Anbieter und Programmpunkte mussten untergebracht werden; die einen brauchten Strom, die anderen Wasser. Viel Unterstützung und Verständnis gab es im Dorf. Eichert Elektrotechnik sorgte für eine zuverlässige Stromversorgung und die Suche nach Helferinnen und Helfern war einfach. Am Ende waren fast 50 Personen aus dem Dorf im Verkauf und Organisation und die Frauen hatten über 60 Kuchen gebacken. Dafür gab es viel Lob von den Gästen, die tatsächlich in Massen kamen. Das Verkehrschaos an diesem Tag wurde von den Gästen und den Anwohnern dabei klaglos hingenommen. Um 16 Uhr war der Kuchen aufgegessen und auch bei den anderen Anbietern gab es ausverkaufte Speisen. Was bleibt, ist die Erinnerung an ein schönes Großereignis in Schachten, auf das die Vereine stolz sein können und das dem Dorf gut getan hat.

Nicht in das Förderprogramm gekommen

Udenhausen und Schachten sind im vergangenen Jahr leider nicht in das Förderprogramm Dorfentwicklung aufgenommen worden. In diesem Jahr wird die Stadt auch keinen erneuten Antrag zur Aufnahme in dieses Förderprogramm stellen. Das Antragsverfahren hat sich verändert und ist umfangreicher geworden. Insbesondere ist ein Stadtverordnetenbeschluss erforderlich, dass die Stadt im Förderzeitraum keine zur Innenentwicklung konkurrierenden Baugebiete ausweisen oder planen wird. Ein solcher Beschluss würde insbesondere in Udenhausen hinterfragt werden. Die Ausweisung von Bauland ist dort ein aktuelles Diskussionsthema. Mit den Ortsbeiräten wurde deshalb vereinbart, das Antragsverfahren in diesem Jahr vorzubereiten und 2019 einen erneuten Antrag zu stellen.

IMG_1337

5. Platz beim Wettbewerb

Schachten hat bei dem Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ im Regionalentscheid den fünften Platz bekommen. Das ist eine tolle Leistung für ein so kleines Dorf. Der Platz ist verdient! Insbesondere der Ortsbeirat war mit großen Engagement und Fleiß angetreten und hatte eine sehr gute Präsentation des Dorfes organisiert. Viele kurze Beiträge jeweils von verschiedenen Personen aus allen Altersklassen während des Dorfrundgangs  gab es zur Vereinsarbeit, die Integration von Neubürgern, Naturschutzmaßnahmen, generationsübergreifende Veranstaltungen, bürgerschaftliches Engagement und Umnutzung von landwirtschaftlichen Gebäuden.  Zu allen Themen konnte Schachten etwas vorweisen. Insbesondere die beliebte Generationenfahrt war ein Alleinstellungsmerkmal des Dorfes.

Der fünfte Platz bei 14 teilnehmenden Orten im Landkreis ist ein sehr gutes Ergebnis. Es macht Lust und Hoffnung auf den nächsten Wettbewerb und bis dahin gibt es hoffentlich noch mehr Gutes über das Dorf zu berichten.

20170417

Stramme Burschen am Straßenrand

Figuren von Kindern wurden vor einigen Jahren schon einmal an der Kreisstraße aufgestellt, um Autofahrer auf die Kinder an der Straße aufmerksam zu machen. Auf Wunsch der Arbeitsgruppe, die die Teilnahme am Wettbewerb “Unser Dorf” vorbereitet, wurden diese Figuren nun erneuert. Die neuen Figuren sind deutlich besser sichtbar als die in die Jahre gekommenen Vorgänger und leuchten in bunten, auffallenden Farben. Dafür haben insbesondere Lothar Wieditz und Klaus Reinhard wieder einmal gesorgt.

Aufnahme in das Förderprogramm Dorfentwicklung beantragt

Die Stadtverordnetenversammlung hat einstimmig beschlossen, dass  sich die Stadt Grebenstein für die Aufnahme in das Förderprogramm Dorfentwicklung bewirbt.  Dabei handelte es sich um einen gemeinsamen Antrag der Ortsbeiräte Udenhausen und Schachten. Das Förderprogramm Dorfentwicklung ist der Nachfolger des “Dorferneuerungsprogrammes”. Das neue Förderprogramm sieht nicht die Förderung von nur einzelnen Stadtteilen vor, sondern die Stadt muss sich mit allen Stadtteilen dafür bewerben. Da die Kernstadt von Grebenstein jedoch im Förderprogramm “Aktive Kernbereiche” ist und Burguffeln im Dorferneuerungsprogramm, ist das nun beantragte Förderprogramm hauptsächlich für Udenhausen und Schachten gedacht.  Förderfähig sind öffentliche Baumaßnahmen sowie private Sanierungs- und Umnutzungsmaßnahmen von Gebäuden, die vor 1950 errichtet wurden. Es dürfte jedoch noch mehrere Jahre dauern, bis Grebenstein in das Förderprogramm aufgenommen wird, denn es gibt eine Liste von Bewerbern im Landkreis und es wird pro Jahr höchstens eine Gemeinde neu aufgenommen.