Kategorie-Archiv: Allgemein

2. Bauernmarkt auf dem Rittergut

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Der zweite Bauernmarkt in Schachten war wieder ein voller Erfolg. Das Rittergut mit seinem schönen Herrenhaus, dem Park und den gut erhaltenen historischen Wirtschaftgebäuden bietet eine der schönsten Kulissen in der Region für eine solche Veranstaltung. Von Vorteil ist dabei insbesondere der große überdachte Unterstand mitten auf dem Platz, der diesmal hunderten von Gästen Sonnenschutz ermöglichte. Über 40 regionale Direktvermarkter, Handwerker, Kunsthandwerker, Firmen, Vereine und Künstler waren gekommen und sorgten für ein breites Angebot für die Besucher. Dafür gab es viel Lob von den Gästen, die wieder in Massen kamen. Hervorragend organisiert war der Verkauf von Essen. Die örtlichen Anbieter waren auf sehr viel Kundschaft eingestellt und konnten ihre Gerichte im Minutentakt herausgeben. Das Dorf war damit an die Grenze seiner Leistungsfähigkeit gegangen. Ca. 50 Helferinnen und Helfer aus dem Dorf waren in der Vorbereitung, dem Aufbau und im Verkauf im Einsatz. Die TSG-Frauen haben 80 Kuchen verkauft und es wurden fast 700 Liter Bier gezapft. Auch das Verkehrschaos wurde von Besuchern und Anwohnern klaglos hingenommen. Für diejenigen Schachtener, die nicht im Einsatz waren, war der Tag ein willkommener Anlass für die Einladung von Verwandten und Bekannten zu einem gemeinsamen Platzbummel. Was bleibt, ist die Erinnerung an ein sehr schönes Großereignis in Schachten, auf das die Vereine stolz sein können und das dem Dorf nach der langen Ruhezeit durch die Pandemie gut getan hat.

Schachten bekommt einen Nahverkehrsanschluss

Schachten wird nun doch eine öffentliche Nahverkehrsanbindung erhalten. Wie aus dem Rathaus der Stadtverordnetenversammlung berichtet wurde, wird der NVV  eine Anbindung von Schachten nach Grebenstein mit AnrufSammelTaxis (AST) einrichten. Dieser AST-Verkehr wird unter der neuen Liniennummer 134 angeboten und verkehrt bei Abruf von Montag bis Samstag stündlich zwischen ca. 6.00 Uhr und 22.30 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen zwischen 7.45 Uhr und 22.15 Uhr. Darüber hinaus verkehrt auch weiterhin die Linie 133 zwischen Grebenstein und Schachten von Montag bis Freitag an Schultagen mit Linienbussen.

Schachten sollte ursprünglich als einziger Ort im Landkreis keine Nahverkehrsanbindung im Stundentakt erhalten. Nach Intervention der Stadtverordnetenversammlung von Grebenstein und des Landkreises wurde dies nun korrigiert.

Alle außer Schachten

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In Schachten ist man es gewöhnt, ohne öffentlichen Nahverkehr auszukommen. Seit Jahrzehnten fahren lediglich die Schul- und Kindergartenbusse. Aufregen konnte man sich denoch darüber, wenn man die HNA am 24. 6. gelesen hatte. Zu lesen war da, dass von den 236.000 Einwohnern im Landkreis Kassel mit dem Fahrplanwechsel im Dezember nur noch etwa 400 Einwohner nicht im Stundentakt an den öffentlichen Nahverkehr angebunden sein werden. Im gesamten Landkreis wären das nur die Orte Grebenstein-Schachten mit seinen etwa 350 Einwohnern sowie die Zierenberger Güter Hohenborn, Laar und Escheberg.

Das ist eine Ungleichbehandlung und Benachteiligung der Menschen in Schachten gegenüber allen anderen Orten im Landkreis, die so nicht hinnehmbar ist. So sah es jedenfalls auch die Stadtverordnetenversammlung in Grebenstein. Das Parlament forderte einstimmung, dass Schachten eine für den Landkreis übliche Nahverkehrsanbindung nach Grebenstein und nach Calden erhält und beauftragte den Magistrat, mit dem NVV diesbezüglich in Verhandlung zu treten.

Großbaustelle

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Seit einigen Wochen gibt es in Schachten Baustellen. Erst wurde der Weg auf dem Friedhof neu gemacht, dann kam die Glasfaservernetzung und jetzt wird der Platz vor dem Feuerwehrgerätehaus fertiggestellt. Die Verlegung der Glasfasern in den Gehwegen geschah teilweise mit erstaunlicher Geschwindigkeit. Gearbeitet wurde von 7 Uhr morgens bis 7 Uhr abends und von Montag bis Samstag. Schönerweise wurden dabei auch einige Gehwege neu gepflastert, die schon lange reparaturbedürftig waren. 

Glasfaserverlegung beginnt in Udenhausen

Die Verlegung der Glasfasern für die Internetversorgung soll im Juli beginnen. Als erster Stadtteil wird Udenhausen erschlossen. Die Termine für die anderen Stadtteile sollen im August bekannt gegeben werden. Dies teilte Bürgermeister Sutor auf der Stadtverordnetenversammlung am 22. Juni auf Anfragen von SPD und CDU mit.

Glasfaser bis zum Haus ist möglich

Die Versorgung des Dorfes mit schnellen Internetanschlüssen ist in greifbare Nähe gerückt. Die Stadtverordnetenversammlung hat sich für eine Kooperation mit der Firma Goetel ausgesprochen. Die Firma beabsichtigt, in Grebenstein und den Stadtteilen eine Glasfaserinfrastruktur aufzubauen. Beabsichtigt ist die Verlegung von Glasfasern bis zum Gebäude. Damit sind Downloadgeschwindigkeiten bis 1000MBit/s möglich. Bei Abschluss eines Vertrages wird der Hausanschluss kostenfrei sein. Voraussetzung für den Ausbau ist, dass mindestens 40 Prozent der Gebäude in allen Stadtteilen zusammen angeschlossen werden. In Schachten wären das mindestens 52 Gebäude. Die Firma wird zunächst Informationsveranstaltungen durchführen um die erforderliche Kundenzahl zu bekommen und will anschließend innerhalb von einem Jahr das Glasfasernetz aufbauen.

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Schachtener Zeltstadt in Grebenstein

Drei Vereine aus Schachten waren diesmal beim Grebensteiner Tag der Vereine dabei: Der Feuerwehrverein, die TSG und der Dorfverein. Wunschgemäß standen sie nebeneinander und bildeten zusammen die Schachtener „Zeltstadt“. Als dann auch noch die Besucher aus Schachten dazu kamen, war es fast wie zu Hause. Den Vereinen tut es gut, ab und zu aus dem Dorf herauszugehen und sie sind Grebenstein auch immer gerne gesehen. Der Tag der Vereine wird jedes zweite Jahr von der Arbeitsgemeinschaft der Grebensteiner Vereine organisert, die sich sehr um die Vereine und die ehrenamtliche Arbeit bemüht. Die Vereine sollen an diesem Tag die Möglichkeit haben, sich der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Tafeln

Willkommen in Schachten

Die neuen Schilder an den Ortseingängen wurden von den vier Vereinen im Dorf spendiert. Der Vorschlag dazu kam von Norbert Hernold. Er war es auch, der das Motiv entworfen hat. Die Vereine hatten sich nach dem erfolgreichen Bauernmarkt auf dem Rittergut darauf geeinigt, die Tafeln zu erneuern. Die alten Tafeln waren vor 12 Jahren ebenfalls von Norbert Hernold entworfen worden und beim Aufbau waren auch damals Erwin Butterweck und Herbert Heinrich dabei.

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Die Aufstellung des Nachwuchsmaibaums

diesmal wurden in Schachten gleich 2 Maibäume aufgestellt. Nachdem der Baum an der Bushaltestelle stand, konnten die Zuschauer gleich weiter gehen zum nahegelegenen “Container”. Dort hatte die Container-Jugend einen eigenen Maibaum hergerichtet, der mit viel Applaus aufgestellt wurde. Sicherlich neu war auch, dass  im Umkleideraum des FC-Clubhauses ein Gottesdienst gehalten wurde. Der Gottesdienst sollte eigentlich im Freien stattfinden. Der Wind an diesem Morgen war jedoch so kalt, dass daran nicht zu denken war. Nach dem Motto “Kirche ist immer da, wo der Gottesdienst stattfindet” hatten die Feuerwehr und der FC sich ganz kurzfristig entschlossen, die Veranstaltung nach innen zu verlegen. Schönerweise wurde das Wetter gegen Mittag besser, sodass die Gäste es doch noch länger aushielten.

Kein Interesse an Breitband-Internetzugängen?

Weniger als 40 Peronen waren zur Bürgerversamlung mit dem Thema “Aktuelle Informationen zum Ausbau und Weiterentwicklung von Breitband-Internetzugängen in Grebenstein und den Stadtteilen ” gekommen, zwei Besucher waren aus Schachten.

Wie fast alle Gemeinden im Altkreis Hofgeismar hatte auch die Stadt Grebenstein ein Büro mit der Untersuchung beauftragt, wie ein Glasfaserausbau bis ins Haus realisiert werden kann. Schachten und Udenhausen haben keine Glasfaseranschlüsse bekommen, denn hier wurde bereits mit öffentlichen Fördermitteln eine Richtfunktechnik aufgebaut, die höhere Bandbreiten verspricht.  In einer Abfrage der Telekommunikationsunternehmen, die in Grebenstein vertreten sind, sagten diese zu, Grebenstein und die Stadtteile  weiter auszubauen. Aufgrund der konkreten Zusagen soll es in 3 Jahren einen Versorgungsgrad von 97% mit einer Bandbreite von 30 Mbit/s. geben. Damit sind auch die Stadtteile gemeint. Einen Glasfaseranschluss im Haus oder gar in der Wohnung wird es wahrscheinlich auch in Grebenstein und Burguffeln nicht geben. In Grebenstein gibt es bereits verschiedene Provider mit schnellen Breitbandanschlüssen.  Die befragten Unternehmen gehen deshalb nicht davon aus, dass sie genügend Interessenten für einen Glasfaseranschluss bis ins Haus finden werden.