Kategorie-Archiv: Allgemein

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Schachtener Zeltstadt in Grebenstein

Drei Vereine aus Schachten waren diesmal beim Grebensteiner Tag der Vereine dabei: Der Feuerwehrverein, die TSG und der Dorfverein. Wunschgemäß standen sie nebeneinander und bildeten zusammen die Schachtener „Zeltstadt“. Als dann auch noch die Besucher aus Schachten dazu kamen, war es fast wie zu Hause. Den Vereinen tut es gut, ab und zu aus dem Dorf herauszugehen und sie sind Grebenstein auch immer gerne gesehen. Der Tag der Vereine wird jedes zweite Jahr von der Arbeitsgemeinschaft der Grebensteiner Vereine organisert, die sich sehr um die Vereine und die ehrenamtliche Arbeit bemüht. Die Vereine sollen an diesem Tag die Möglichkeit haben, sich der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Tafeln

Willkommen in Schachten

Die neuen Schilder an den Ortseingängen wurden von den vier Vereinen im Dorf spendiert. Der Vorschlag dazu kam von Norbert Hernold. Er war es auch, der das Motiv entworfen hat. Die Vereine hatten sich nach dem erfolgreichen Bauernmarkt auf dem Rittergut darauf geeinigt, die Tafeln zu erneuern. Die alten Tafeln waren vor 12 Jahren ebenfalls von Norbert Hernold entworfen worden und beim Aufbau waren auch damals Erwin Butterweck und Herbert Heinrich dabei.

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Die Aufstellung des Nachwuchsmaibaums

diesmal wurden in Schachten gleich 2 Maibäume aufgestellt. Nachdem der Baum an der Bushaltestelle stand, konnten die Zuschauer gleich weiter gehen zum nahegelegenen “Container”. Dort hatte die Container-Jugend einen eigenen Maibaum hergerichtet, der mit viel Applaus aufgestellt wurde. Sicherlich neu war auch, dass  im Umkleideraum des FC-Clubhauses ein Gottesdienst gehalten wurde. Der Gottesdienst sollte eigentlich im Freien stattfinden. Der Wind an diesem Morgen war jedoch so kalt, dass daran nicht zu denken war. Nach dem Motto “Kirche ist immer da, wo der Gottesdienst stattfindet” hatten die Feuerwehr und der FC sich ganz kurzfristig entschlossen, die Veranstaltung nach innen zu verlegen. Schönerweise wurde das Wetter gegen Mittag besser, sodass die Gäste es doch noch länger aushielten.

Kein Interesse an Breitband-Internetzugängen?

Weniger als 40 Peronen waren zur Bürgerversamlung mit dem Thema “Aktuelle Informationen zum Ausbau und Weiterentwicklung von Breitband-Internetzugängen in Grebenstein und den Stadtteilen ” gekommen, zwei Besucher waren aus Schachten.

Wie fast alle Gemeinden im Altkreis Hofgeismar hatte auch die Stadt Grebenstein ein Büro mit der Untersuchung beauftragt, wie ein Glasfaserausbau bis ins Haus realisiert werden kann. Schachten und Udenhausen haben keine Glasfaseranschlüsse bekommen, denn hier wurde bereits mit öffentlichen Fördermitteln eine Richtfunktechnik aufgebaut, die höhere Bandbreiten verspricht.  In einer Abfrage der Telekommunikationsunternehmen, die in Grebenstein vertreten sind, sagten diese zu, Grebenstein und die Stadtteile  weiter auszubauen. Aufgrund der konkreten Zusagen soll es in 3 Jahren einen Versorgungsgrad von 97% mit einer Bandbreite von 30 Mbit/s. geben. Damit sind auch die Stadtteile gemeint. Einen Glasfaseranschluss im Haus oder gar in der Wohnung wird es wahrscheinlich auch in Grebenstein und Burguffeln nicht geben. In Grebenstein gibt es bereits verschiedene Provider mit schnellen Breitbandanschlüssen.  Die befragten Unternehmen gehen deshalb nicht davon aus, dass sie genügend Interessenten für einen Glasfaseranschluss bis ins Haus finden werden.

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Schön war’s!

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Zum siebzigsten Viehmarkt in Grebenstein war Schachten mit zwei Wagen beim 
Umzug vertreten. Thema des Umzugs sollte die Sieben sein. Die Feuerwehr war
dazu mit einem originalschachtener Thema angetreten. Sie erinnerte an die
siebziger Jahre in Schachten, in denen Annis Gastwirtschaft der zentrale
Anlaufpunkt im Dorf war. Die Kneipe und den Biergarten hatten die Männer
nachgebaut, mit vielen Originalstücken, insbesondere mit der Originaltheke.
Der Biergarten befand sich auf einem zweiten Hänger und der war sogar mit
der Originalkundschaft besetzt.
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Die TSG hatte auch wieder einen schönen Wagen zusammengestellt, diesmal mit
dem Thema „Sieben Fässer Wein“. Sie hatten dazu Alte Weinstöcke zur
Dekoration und Pfälzer Winzertrachten organisiert.  

Beide Wagen waren mit vielen schönen Details aufgebaut worden und sie waren
wie immer eine Bereicherung für den Viehmarktumzug.

Noch 337 Einwohner

Schachten hatte am 31.12.2016 337 Einwohner.  46 Personen waren jünger als 18 Jahre, 207 waren zwischen 18 und 65 Jahre und 84 Einwohner waren über 65 Jahre alt.  Im Jahr 2000 hatte das Dorf noch 398 Einwohner.

Dorfgemeinschaftshaus wird billiger für Vereine

Gute Nachrichten für die Vereine im Dorf. Die Stadtverordnetenversammlung hat die Benutzungsgebühr für die Dorfgemeinschaftshäuser für die örtlichen Vereine abgeschafft.  Die Vereine zahlen künftig nur noch die Energiekostenpauschale. Trainings- und Übungsabende bleiben auch weiterhin komplett kostenfrei. Bisher mussten die Vereine für Feiern mit Getränkeverkauf oder Eintrittsgeld Benutzungsgebühren bezahlen. Für das komplette DGH waren dies 91€ pro Tag. Künftig zahlen sie nur noch die Energiekostenpauschale in Höhe von 33€ pro Tag. Die Stadtverordneten wollen mit diesem Angebot öffentliche Veranstaltungen von Vereinen und damit das gesellschaftliche Leben in der Kernstadt und den Stadtteilen fördern.

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Abenteuer Ruhrgebiet

Über 50 Großväter, Väter, Söhne und Enkel haben wieder an der Generationenfahrt teilgenommen. Dabei dürfte der Altersunterschied zwischen den jüngsten und den ältesten Teilnehmern etwa 70 Jahre gewesen sein. Das neue Fußballmuseum in Dortmund, ein Bergwerkmuseum, die Villa Hügel und Stadtrundfahrten im Ruhrgebiet standen diesmal auf dem zweitägigen Programm. Dabei hatten die Teilnehmer das Glück, dass der gebuchte Reiseführer mit seinen unterhaltsamen Informationen super gut in den Bus passte und zudem ein Schachtener Teilnehmer mit Entertainerqualitäten dabei war. Die Übernachtung im Wellnesshotel mit gutem Essen und einem tollen, selbst organisierten Abendprogramm war dazu passend und dürfte Jung und Alt gleich gut gefallen haben. Selbst das Wetter zeigte sich von seiner allerbesten Seite. Für das Reiseziel im nächsten Jahr wurde im Bus bereits eine Mehrheitsmeinung eingeholt.

Wasseruhren werden auf Fernablesung umgestellt

Die Zukunft hält Einzug bei dem Ablesen der Wasseruhren. In diesem Jahr sollen in Grebenstein und allen Stadtteilen elektronische Wasseruhren installiert werden. Diese Wasseruhren lassen sich aus bis zu 100 Metern Entfernung “ablesen”. Wenn sie ein Erkennungsignal empfangen, dann senden Sie den Wasserstand zurück. Eine Stromversorgung ist für die neuen Uhren nicht erforderlich, die Geräte werden über eine eingebaute Langzeitbatterie versorgt. Die Stadt erhofft sich davon, dass sie die Wasseruhren durch einfaches Abfahren der einzelen Straßenzüge ablesen kann. Die Verbrauchswerte liegen dann elektronisch vor und können in die Computerprogramme zur Abrechnung des Waasserverbrauchs direkt importiert werden. Bisher mussten die abgelesenen Daten manuell eingegeben werden. Im Haushaltsplan der Stadt wurden 200.000€ für die Einführung der neuen Technik bereitgestellt.

Nicht nur das Gerätehaus wird erweitert.

dgh020315In diesem Jahr kommt Schachten gleich mehrfach im Haushaltsplan der Stadt Grebenstein vor:  Neben dem Anbau am Gerätehaus der Feuerwehr stehen größere Sanierungsarbeiten am Dorfgemeinschaftshaus an. Insbesondere soll die Außentreppe erneuert werden. Die Treppenstufen der alten Treppe haben Risse und Bruchstellen und sind damit zu einer Unfallgefahr geworden. Geplant ist auch die Schaffung eines barrierefreien Außenzugangs zum DGH. Die Reparaturarbeiten an den Dachgiebeln, haben bereits begonnen. Die Unterhaltungsmaßnahmen am Dorfgemeinschaftshaus waren schon länger vorgesehen. Erleichtert werden sie dieses Jahr dadurch, dass die Stadt erstmals seit 5 Jahren einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen kann. Diese positive Entwicklung kommt zum Großteil dadurch zustande, dass die Stadt mehrere Jahre nach der Umstellung auf die neue Buchführung Dopik eine Eröffnungsbilanz erstellt hat, aus der hervorgeht, dass die Berücksichtigung von  Zuschüssen für  vergangene Baumaßnahmen sich deutlich günstiger auswirkt, als zunächst angenommen wurde. Die Haushaltssituation der Stadt ist damit besser, als es bei der Einführung der neuen Buchführung angenommen wurde.