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Erzählungen einer alten Schachtenerin

Es ist schön, wenn es jemanden gibt, der die Geschichte des Dorfes aufschreibt für die Nachwelt.  Dieter Köhler tut dies seit Jahrzehnten. Dieses Jahr hatte er sich bereiterklärt, passend zur Weihnachtszeit, die “Erzählungen einer alten Schachtenerin” vorzulesen. Er hat die Schilderungen einer Frau über das Leben im Dorf vor dem ersten Weltkrieg aufgeschrieben, als die Menschen hauptsächlich von der Landwirtschaft lebten, als es Armut im Dorf gab und das Leben so ganz anders war, als es heute ist. Das Interesse an diesen Erzählungen war groß im Dorf. Zwischen 30 und 50 Besucher kammen jeweils zu den Lesungen an den ersten drei Adventsnachmittagen.
Dieter Köhler hat noch viele “Schätze” über die Dorfgeschichte und es bleibt zu hoffen, dass er noch weitere Arbeiten der Öffentlichkeit zugänglich macht.

Aufnahme in das Förderprogramm Dorfentwicklung beantragt

Die Stadtverordnetenversammlung hat einstimmig beschlossen, dass  sich die Stadt Grebenstein für die Aufnahme in das Förderprogramm Dorfentwicklung bewirbt.  Dabei handelte es sich um einen gemeinsamen Antrag der Ortsbeiräte Udenhausen und Schachten. Das Förderprogramm Dorfentwicklung ist der Nachfolger des “Dorferneuerungsprogrammes”. Das neue Förderprogramm sieht nicht die Förderung von nur einzelnen Stadtteilen vor, sondern die Stadt muss sich mit allen Stadtteilen dafür bewerben. Da die Kernstadt von Grebenstein jedoch im Förderprogramm “Aktive Kernbereiche” ist und Burguffeln im Dorferneuerungsprogramm, ist das nun beantragte Förderprogramm hauptsächlich für Udenhausen und Schachten gedacht.  Förderfähig sind öffentliche Baumaßnahmen sowie private Sanierungs- und Umnutzungsmaßnahmen von Gebäuden, die vor 1950 errichtet wurden. Es dürfte jedoch noch mehrere Jahre dauern, bis Grebenstein in das Förderprogramm aufgenommen wird, denn es gibt eine Liste von Bewerbern im Landkreis und es wird pro Jahr höchstens eine Gemeinde neu aufgenommen.

Dorfgemeinschaftshaus wird billiger für Vereine

Gute Nachrichten für die Vereine im Dorf. Die Stadtverordnetenversammlung hat die Benutzungsgebühr für die Dorfgemeinschaftshäuser für die örtlichen Vereine abgeschafft.  Die Vereine zahlen künftig nur noch die Energiekostenpauschale. Trainings- und Übungsabende bleiben auch weiterhin komplett kostenfrei. Bisher mussten die Vereine für Feiern mit Getränkeverkauf oder Eintrittsgeld Benutzungsgebühren bezahlen. Für das komplette DGH waren dies 91€ pro Tag. Künftig zahlen sie nur noch die Energiekostenpauschale in Höhe von 33€ pro Tag. Die Stadtverordneten wollen mit diesem Angebot öffentliche Veranstaltungen von Vereinen und damit das gesellschaftliche Leben in der Kernstadt und den Stadtteilen fördern.

Mach’s gut Du liebes Grebenstein, Schachten führt den Brexit ein.

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“Queen Elisabeth in Hessen” war das Motto, das sich die TSG bei der Vergabe der Viehmarktwagen abgeholt hatte. Mit dem “Brexit” wurde dieses Thema zur Steilvorlage und die TSG hat einen klaren Volltreffer daraus gemacht. 11 Meter lang war der fahrbahre Exerzierplatz für das Garderegiment von Queen Monika, der durch die Straßen der Altstadt von Grebenstein gezogen wurde. Es bleibt zu hoffen, dass der Schachtener Brexit nur ein lustiger Viehmarktspaß war, denn die schönen Wagen und guten Ideen aus Schachten würden bei dem Umzug in Grebenstein fehlen. 

Erste Sitzung des Ortsbeirates

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Nach der Wahl ist vor der Wahl. In der ersten Sitzung des Ortsbeirates nach der Wahl wird gleich wieder gewählt: Ortvorsteher, Schriftführer und Stellvertreter.

Nachdem die SPD nicht mehr für den Ortsbeirat bei der Kommunalwahl angetreten war, haben die “Bürger für Schachten” die Wahl gewonnen. Mit 4 Mitgliedern wurden sie in den Ortsbeirat gewählt gegenüber 3 Mitgliedern von der CDU-Liste.

Einstimmig als Ortsvorsteher wurde dennoch Rüdiger Käckel von der CDU-Liste gewählt. Der neue alte Ortsvorsteher wurde sogar von den “Bürgern” selbst vorgeschlagen. Stellvertretender Ortsvorsteher wurde Axel Schindehütte. Als Schriftführerin wurde Andrea Magdeburg Maier und als ihre Stellvertreterin Sabine Wieditz gewählt. Sabine Wieditz, Christian Eichert und Lars Käckel sind neu im Ortsbeirat.

Inhaltlich kamen gleich in der ersten Sitzung wieder altbekannte Themen zur Sprache: Reparaturbedürftige Bordsteine und Gehwege und Geschwindigkeitsmessungen am Ortsausgang Richtung Grebenstein.  Auch die Beleuchtung an der Kirche wurde wieder angesprochen.  Schon der vorherige Ortsbeirat hatte sich dafür ausgesprochen, am Kirchplatz die LED-Straßenbeleuchtung wieder durch die alte Beleuchtung zu ersetzen, deren Lichtfarbe besser zur Kirchenbeleuchtung passte.

Der neue Ortsbeirat will am Sonntag, den 22. Mai eine Ortsbegehung machen und lädt dazu interessierte Bürger aus Schachten ein. Treffpunkt ist um 10:00 Uhr am Dorfgemeinschaftshaus.

Ortsbeirat wurde gewählt

Wahlberechtigte: 285
Wählerinnen/Wähler: 185
Wahlbeteiligung: 64,9%

CDU: 36,6%
Bürger für Schachten: 63,4%

Gewählt:
CDU: Rüdiger Käckel, Stefan Thöne, Christian Eichert
Bürger für Schachten: Axel Schindehütte, Lars Käckel, Sabine Wieditz, Andrea Magdeburg-Maier

Ortsvorsteher lädt zum Neujahrsempfang ein

IMG_0982Ortsvorsteher Rüdiger Käckel hat zum Neujahrsempfang eingeladen, so wie es vor einigen Jahren schon einmal üblich war. Damals wie heute sind die Leute gerne gekommen, um mit den Nachbarn und Bekannten aus dem Dorf einen ersten gemeinsamen Kaffee im neuen Jahr zu trinken.  Getränke und Kräppel gibt es kostenlos. Der Ortsvorsteher bezahlt. Schönerweise haben wieder viele Schachtener aus den jüngeren Generationen die Einladung angenommen und damit Ihr Interesse an der Gemeinschaft im Dorf gezeigt. Nachdem die ältere Generation, die keine Veranstaltung im Dorf ausgelassen hatte, immer weniger vertreten ist, ist das für das Dorf ein hoffnungsvoller Start in das neue Jahr, dem hoffentlich noch viele schöne Veranstaltungen folgen.

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Abenteuer Ruhrgebiet

Über 50 Großväter, Väter, Söhne und Enkel haben wieder an der Generationenfahrt teilgenommen. Dabei dürfte der Altersunterschied zwischen den jüngsten und den ältesten Teilnehmern etwa 70 Jahre gewesen sein. Das neue Fußballmuseum in Dortmund, ein Bergwerkmuseum, die Villa Hügel und Stadtrundfahrten im Ruhrgebiet standen diesmal auf dem zweitägigen Programm. Dabei hatten die Teilnehmer das Glück, dass der gebuchte Reiseführer mit seinen unterhaltsamen Informationen super gut in den Bus passte und zudem ein Schachtener Teilnehmer mit Entertainerqualitäten dabei war. Die Übernachtung im Wellnesshotel mit gutem Essen und einem tollen, selbst organisierten Abendprogramm war dazu passend und dürfte Jung und Alt gleich gut gefallen haben. Selbst das Wetter zeigte sich von seiner allerbesten Seite. Für das Reiseziel im nächsten Jahr wurde im Bus bereits eine Mehrheitsmeinung eingeholt.

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Gelungener Wandertag

Eine gemeinsame Wanderung im Frühjahr  bei blauen Himmel und leuchtenden Farben auf den Feldern ist schön.  Der Feuerwehrverein hatte dazu wieder eingeladen, so wie er das schon seit Jahrzehnten tut. Die Wanderung durch die südöstliche Gemarkung dauerte – mit einer Pause zwischendurch – über zwei Stunden und endete auf dem Platz vor dem Feuerwehrgerätehaus. Dort gab es eine hervorragende Suppe zum Mittagessen und später Kaffee und Kuchen. Spaß hatten dabei auch die Kinder, denn die Jugendfeuerwehr hatte wieder Spiele vorbereitet.

Wasseruhren werden auf Fernablesung umgestellt

Die Zukunft hält Einzug bei dem Ablesen der Wasseruhren. In diesem Jahr sollen in Grebenstein und allen Stadtteilen elektronische Wasseruhren installiert werden. Diese Wasseruhren lassen sich aus bis zu 100 Metern Entfernung “ablesen”. Wenn sie ein Erkennungsignal empfangen, dann senden Sie den Wasserstand zurück. Eine Stromversorgung ist für die neuen Uhren nicht erforderlich, die Geräte werden über eine eingebaute Langzeitbatterie versorgt. Die Stadt erhofft sich davon, dass sie die Wasseruhren durch einfaches Abfahren der einzelen Straßenzüge ablesen kann. Die Verbrauchswerte liegen dann elektronisch vor und können in die Computerprogramme zur Abrechnung des Waasserverbrauchs direkt importiert werden. Bisher mussten die abgelesenen Daten manuell eingegeben werden. Im Haushaltsplan der Stadt wurden 200.000€ für die Einführung der neuen Technik bereitgestellt.