Mach’s gut Du liebes Grebenstein, Schachten führt den Brexit ein.

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“Queen Elisabeth in Hessen” war das Motto, das sich die TSG bei der Vergabe der Viehmarktwagen abgeholt hatte. Mit dem “Brexit” wurde dieses Thema zur Steilvorlage und die TSG hat einen klaren Volltreffer daraus gemacht. 11 Meter lang war der fahrbahre Exerzierplatz für das Garderegiment von Queen Monika, der durch die Straßen der Altstadt von Grebenstein gezogen wurde. Es bleibt zu hoffen, dass der Schachtener Brexit nur ein lustiger Viehmarktspaß war, denn die schönen Wagen und guten Ideen aus Schachten würden bei dem Umzug in Grebenstein fehlen. 

Erste Sitzung des Ortsbeirates

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Nach der Wahl ist vor der Wahl. In der ersten Sitzung des Ortsbeirates nach der Wahl wird gleich wieder gewählt: Ortvorsteher, Schriftführer und Stellvertreter.

Nachdem die SPD nicht mehr für den Ortsbeirat bei der Kommunalwahl angetreten war, haben die “Bürger für Schachten” die Wahl gewonnen. Mit 4 Mitgliedern wurden sie in den Ortsbeirat gewählt gegenüber 3 Mitgliedern von der CDU-Liste.

Einstimmig als Ortsvorsteher wurde dennoch Rüdiger Käckel von der CDU-Liste gewählt. Der neue alte Ortsvorsteher wurde sogar von den “Bürgern” selbst vorgeschlagen. Stellvertretender Ortsvorsteher wurde Axel Schindehütte. Als Schriftführerin wurde Andrea Magdeburg Maier und als ihre Stellvertreterin Sabine Wieditz gewählt. Sabine Wieditz, Christian Eichert und Lars Käckel sind neu im Ortsbeirat.

Inhaltlich kamen gleich in der ersten Sitzung wieder altbekannte Themen zur Sprache: Reparaturbedürftige Bordsteine und Gehwege und Geschwindigkeitsmessungen am Ortsausgang Richtung Grebenstein.  Auch die Beleuchtung an der Kirche wurde wieder angesprochen.  Schon der vorherige Ortsbeirat hatte sich dafür ausgesprochen, am Kirchplatz die LED-Straßenbeleuchtung wieder durch die alte Beleuchtung zu ersetzen, deren Lichtfarbe besser zur Kirchenbeleuchtung passte.

Der neue Ortsbeirat will am Sonntag, den 22. Mai eine Ortsbegehung machen und lädt dazu interessierte Bürger aus Schachten ein. Treffpunkt ist um 10:00 Uhr am Dorfgemeinschaftshaus.

Ortsbeirat wurde gewählt

Wahlberechtigte: 285
Wählerinnen/Wähler: 185
Wahlbeteiligung: 64,9%

CDU: 36,6%
Bürger für Schachten: 63,4%

Gewählt:
CDU: Rüdiger Käckel, Stefan Thöne, Christian Eichert
Bürger für Schachten: Axel Schindehütte, Lars Käckel, Sabine Wieditz, Andrea Magdeburg-Maier

Ortsvorsteher lädt zum Neujahrsempfang ein

IMG_0982Ortsvorsteher Rüdiger Käckel hat zum Neujahrsempfang eingeladen, so wie es vor einigen Jahren schon einmal üblich war. Damals wie heute sind die Leute gerne gekommen, um mit den Nachbarn und Bekannten aus dem Dorf einen ersten gemeinsamen Kaffee im neuen Jahr zu trinken.  Getränke und Kräppel gibt es kostenlos. Der Ortsvorsteher bezahlt. Schönerweise haben wieder viele Schachtener aus den jüngeren Generationen die Einladung angenommen und damit Ihr Interesse an der Gemeinschaft im Dorf gezeigt. Nachdem die ältere Generation, die keine Veranstaltung im Dorf ausgelassen hatte, immer weniger vertreten ist, ist das für das Dorf ein hoffnungsvoller Start in das neue Jahr, dem hoffentlich noch viele schöne Veranstaltungen folgen.

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Abenteuer Ruhrgebiet

Über 50 Großväter, Väter, Söhne und Enkel haben wieder an der Generationenfahrt teilgenommen. Dabei dürfte der Altersunterschied zwischen den jüngsten und den ältesten Teilnehmern etwa 70 Jahre gewesen sein. Das neue Fußballmuseum in Dortmund, ein Bergwerkmuseum, die Villa Hügel und Stadtrundfahrten im Ruhrgebiet standen diesmal auf dem zweitägigen Programm. Dabei hatten die Teilnehmer das Glück, dass der gebuchte Reiseführer mit seinen unterhaltsamen Informationen super gut in den Bus passte und zudem ein Schachtener Teilnehmer mit Entertainerqualitäten dabei war. Die Übernachtung im Wellnesshotel mit gutem Essen und einem tollen, selbst organisierten Abendprogramm war dazu passend und dürfte Jung und Alt gleich gut gefallen haben. Selbst das Wetter zeigte sich von seiner allerbesten Seite. Für das Reiseziel im nächsten Jahr wurde im Bus bereits eine Mehrheitsmeinung eingeholt.

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Gelungener Wandertag

Eine gemeinsame Wanderung im Frühjahr  bei blauen Himmel und leuchtenden Farben auf den Feldern ist schön.  Der Feuerwehrverein hatte dazu wieder eingeladen, so wie er das schon seit Jahrzehnten tut. Die Wanderung durch die südöstliche Gemarkung dauerte – mit einer Pause zwischendurch – über zwei Stunden und endete auf dem Platz vor dem Feuerwehrgerätehaus. Dort gab es eine hervorragende Suppe zum Mittagessen und später Kaffee und Kuchen. Spaß hatten dabei auch die Kinder, denn die Jugendfeuerwehr hatte wieder Spiele vorbereitet.

Wasseruhren werden auf Fernablesung umgestellt

Die Zukunft hält Einzug bei dem Ablesen der Wasseruhren. In diesem Jahr sollen in Grebenstein und allen Stadtteilen elektronische Wasseruhren installiert werden. Diese Wasseruhren lassen sich aus bis zu 100 Metern Entfernung “ablesen”. Wenn sie ein Erkennungsignal empfangen, dann senden Sie den Wasserstand zurück. Eine Stromversorgung ist für die neuen Uhren nicht erforderlich, die Geräte werden über eine eingebaute Langzeitbatterie versorgt. Die Stadt erhofft sich davon, dass sie die Wasseruhren durch einfaches Abfahren der einzelen Straßenzüge ablesen kann. Die Verbrauchswerte liegen dann elektronisch vor und können in die Computerprogramme zur Abrechnung des Waasserverbrauchs direkt importiert werden. Bisher mussten die abgelesenen Daten manuell eingegeben werden. Im Haushaltsplan der Stadt wurden 200.000€ für die Einführung der neuen Technik bereitgestellt.

Nicht nur das Gerätehaus wird erweitert.

dgh020315In diesem Jahr kommt Schachten gleich mehrfach im Haushaltsplan der Stadt Grebenstein vor:  Neben dem Anbau am Gerätehaus der Feuerwehr stehen größere Sanierungsarbeiten am Dorfgemeinschaftshaus an. Insbesondere soll die Außentreppe erneuert werden. Die Treppenstufen der alten Treppe haben Risse und Bruchstellen und sind damit zu einer Unfallgefahr geworden. Geplant ist auch die Schaffung eines barrierefreien Außenzugangs zum DGH. Die Reparaturarbeiten an den Dachgiebeln, haben bereits begonnen. Die Unterhaltungsmaßnahmen am Dorfgemeinschaftshaus waren schon länger vorgesehen. Erleichtert werden sie dieses Jahr dadurch, dass die Stadt erstmals seit 5 Jahren einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen kann. Diese positive Entwicklung kommt zum Großteil dadurch zustande, dass die Stadt mehrere Jahre nach der Umstellung auf die neue Buchführung Dopik eine Eröffnungsbilanz erstellt hat, aus der hervorgeht, dass die Berücksichtigung von  Zuschüssen für  vergangene Baumaßnahmen sich deutlich günstiger auswirkt, als zunächst angenommen wurde. Die Haushaltssituation der Stadt ist damit besser, als es bei der Einführung der neuen Buchführung angenommen wurde.



Verkleinerung des Ortsbeirats abgelehnt

Abgelehnt hat der Ortsbeirat von Schachten einen Antrag von Bürgermeister Sutor, die Zahl der Ortsbeiratsmitglieder in den Stadtteilen von 7 auf 5 zu verkleinern. Als Gründe dafür hatte er aufgeführt, dass es zunehmend schwieriger ist, Mitbürger für ein ehrenamtliches Engagement in der Kommunalpolitik zu gewinnen, und das in anderen Bundesländern die Kommunalparlamente teilweise deutlich kleiner sind als in Hessen.
Der Ortsbeirat sah insbesondere das Problem, dass bei einem kleineren Ortsbeirat die Beschlussfähigkeit des Gemiums schneller verloren geht, wenn Mitglieder nicht an einer Sitzung teilnehmen können. Der Ortsbeirat ist erst dann beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Mitglieder anwesend sind. Zudem repräsentiert ein größerer Ortsbeirat die Wähler und das Wählervotum besser als ein kleiner Ortsbeirat.

Schachten war damit nicht alleine. Die Ortsbeiräte in Burguffeln und in Udenhausen lehnten die Verkleinerung ebenfalls ab. Der Antrag des Bürgermeisters fand deshalb in der  Stadtverordnetenversammlung nur 4 Befürworter bei 22 Ablehnungen. Mit ähnlich großer Mehrheit wurde von der Stadtverordnetenversammlung auch der Antrag des Bürgermeisters abgelehnt, die Zahl der Stadtverordneten von 31 auf 23 zu verringern. Hier wurde bei der Ablehnung insbesondere aufgeführt, dass in einem verkleinerten Stadtparlament kleine Parteien schneller herausfallen und die Repräsentanz der kleineren Stadtteile in dem Gemeindeparlament darunter leidet.



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Grünes Licht für die Vergrößerung des Feuerwehrgerätehauses

Die Fahrzeughalle des Feuerwehrgerätehauses muss vergrößert werden. In der Vergangenheit war mehrfach beanstandet worden, dass die Größe der Halle für zwei Fahrzeuge nicht ausreicht. Nach mehrjähriger Wartezeit ist die Finanzierung jetzt gesichert. Die Stadt hat einen Landeszuschuss von 32800€ erhalten. Hinzu kommt eine zehnprozentige Förderung durch den Landkreis. Geplant ist eine Verbreiterung in Richtung des Feldweges, der aus diesem Grund geschlossen wird. Mit der Bewilligung der Landesförderung steht die Ampel nun auf grün für den Umbau.