Kategorien: Neues, 224 WörterSende Feedback •Die Diskussion über den neuen Flughafen Kassel-Calden ist beendet. Der Zug ist abgefahren. Die Rodung des Waldes an der Bundesstraße 7 kündigt an, dass eine enorme Landschaftsveränderung in Richtung Calden kommen wird. Der Flughafen Kassel-Calden ist ein Retortenkind der Politik, bei dem die Wirtschaft als wesentlicher Geburtshelfer fehlt und der deshalb kaum Aussichten auf Erfolg hat. Beeindruckend deutlich wurde dies wieder in einem Interview, dass die HNA am 28. Dezember 2009 mit dem Geschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Fluggesellschaften (BDF) Dr. Michael Engel führte. Der BDF vertritt große Fluggesellschaften, wie Condor, Lufthansa und Airberlin. Diese Fluggesellschaften, so Michael Engel in dem Interview, wurden zu Calden niemals gefragt. Im BDF gibt es keine Fluggesellschaft, die den Flugplatz Kassel Calden nutzen will, auch nicht für Frachtflüge. Kassel-Calden könnte lediglich für Rynair interessant sein: "subventionierte Konditionen einfordern und den Flughafen in eine kommerzielle Abhängigkeit bringen. Für das Projekt Kassel-Calden ist somit das gleiche Schicksal vorprogrammiert wie für die Flugplätze in Hahn, Altenburg oder Lübeck. Ein Fass ohne Boden für den Steuerzahler." Der Geschäftsführer des BDF schätzt die Baukosten auf 250 Millionen Euro und geht damit von jährlichen Kapitalkosten von 20 Millionen Euro aus.
Das vollständige Interview befindet sich unter http://www.hna.de/hessenstart/00_20091227184005_quotFuer_Steuerzahler_ein_Fass_ohne_Bodenquot.htmlPermalink
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